Differenzierungsmodell

Differenzierungsmodelle unserer Schule

Wir versuchen die Schüler über mehrere Verzweigungen zu einem für sie optimalen
Abschluss zu führen. Dies kann sowohl die Berufsbildungsreife als auch der Mittlere
Schulabschluss sein.
Dazu wird bereits zu Beginn der 7. Klasse über die Wahl eines Wahlpflichtfaches ein erster
Grundstein gelegt. Die individuelle Förderung erfolgt hier noch binnendifferenziert.
In der 8. Klasse findet bereits eine Differenzierung nach G- und E-Niveau  in den Fächern
Deutsch, Englisch, Mathematik und Physik statt. Am Ende des Schuljahres erfolgt eine
weitere äußere Differenzierung in Form der Zuweisung zu reinen MSA-Klassen
und Praxislerngruppen.

Die MSA-Klassen erhalten wie bisher die Differenzierung nach G- und E-Niveau. Ihr Ziel ist
die erfolgreiche Teilnahme an der Prüfung zum Mittleren Schulabschluss.

Praxisklassen werden zu etwa 50% wie bisher in der Schule mit den theoretischen Wissensbereichen vertraut gemacht; 50% ihrer Zeit verbringen sie jedoch mit praktischen Tätigkeiten in Werkstätten und Betrieben. Das Hauptziel ist hierbei über die Verbindung mit der Praxis, die Lernmotivation zu steigern. Am Ende steht die Prüfung zur Berufsbildungsreife und bei guten Leistungen steht der Weg zum MSA offen.

Praxislerngruppen sind offen für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 9 bis zum Ende der Schulzeit. Das Konzept ist abgestimmt auf SchülerInnen, die das schulische Regelangebot zum Erwerb der Berufsbildungsreife auf herkömmlichem Weg nicht erreichen. Die Vermittlung fachpraktischer Kenntnisse und der Aufbau erster beruflichlicher Kompetenzen im Rahmen neigungsorientierter Praxisschwerpunkte in den Berufsfeldern Gastronomie, Friseur/Kosmetik, Pflege, Soziales, Büro, Handwerk und Technik ermöglichen es den SchülerInnen, ihre individividuellen Begabungen frühzeitig zu entdecken und diese für die Vorbereitung ihres beruflichen Entwicklungsweges zu nutzen (http://www.schildkroete-berlin.de).

Diffmodell