Über uns

Die Zuckmayer-Schule ist eine Realschule in Berlin-Neukölln mit Tages- und Abendunterricht. Wir ermöglichen unseren Schülerinnen und Schülern den Erwerb des Mittleren Schulabschlusses
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Unsere Schule liegt im Norden des Bezirks Neukölln in einem Gebäude aus den Anfängen des vorigen Jahrhunderts. Unser Einzugsbereich ist das Rollbergviertel und die angrenzenden Wohngebiete. Aufgrund der sozialen Situation im Kiez haben wir eine zum Teil komplizierte Schülerschaft mit sehr differenziert zu sehender Lernentwicklung und Sozialisation.

Etwa 300 Schülerinnen und Schüler besuchen unsere Schule und 25 Lehrkräfte bemühen sich darum, dass die ihnen anvertrauten Lernenden den Mittleren Schulabschluss erwerben können.

Das Erreichen des Mittleren Schulabschlusses ist für die Eltern unserer Schüler der Versuch, ihren Kindern einen sozialen Aufstieg zu ermöglichen. Dabei wird von den Erziehungsberechtigten allerdings oft übersehen, dass der Übergang in die Realschule, Mindestanforderungen an Leistungswillen und Lernbereitschaft sowie Grundkenntnisse voraussetzt, die zuweilen nicht gegeben sind.

Darüber hinaus ist unserer Schule ein Abendlehrgang angegliedert, der jungen Erwachsenen die Möglichkeit bietet, auf dem Zweiten Bildungsweg innerhalb eines Zeitraumes von eineinhalb Jahren den Mittleren Schulabschluss nachträglich zu erwerben. Hier lernen derzeit ca. 70 Schüler und Schülerinnen.

Für den Informatikunterricht wie auch für anderen Fachunterricht steht den Schülern ein vernetztes Computersystem zur Verfügung.

Was wir wollen

Aufgrund der Lage in einem sozialen Brennpunkt hat das Kollegium der Zuckmayer Oberschule ein Schulprofil entwickelt, das sich verstärkt der Förderung der deutschen Sprache annimmt und mit orientierender Hilfestellung bei der Berufswahl und Berufsfindung der Schülerinnen und Schüler ansetzt.

Darüber hinaus möchten wir eine Allgemein- und Kompetenzbildung bei unseren Schülern erreichen, mit der diese zukünftige Lebenssituationen aktiv, konstruktiv und selbstverantwortlich bewältigen können.

Wir wollen unserer Schülerschaft einen gewaltfreien und anregenden Lernraum bieten, in dem gegenseitige Achtung und respektvoller Umgang gegenüber jedermann, sowie Toleranz der unterschiedlichen Meinungs- und Interessenlagen aller Beteiligten das Lernklima bestimmen.

Unser Ziel ist, den Anteil der erfolgreichen Schulabschlüsse weiter zu erhöhen. In diesem Zusammenhang soll durch eine intensivere Anfangsberatung der Eltern schon bei der Anmeldung des Kindes auf eine nachhaltige Einbeziehung und Mitwirkung der Erziehungsberechtigten für die gemeinsame Bildungsaufgabe hingewirkt werden.

Insbesondere für den Profilschwerpunkt „Berufsorientierende Hilfestellung“ soll das bisherige Konzept durch verstärkte Kontaktsuche mit Handwerksbetrieben und deren Meistern weiter entwickelt werden, um das berufliche Potenzial unserer Schülern und Schülerinnen über Personenkontakte leichter zugänglich zu machen.

- und Lebensraum Schule für unsere Schülerschaft attraktiver und anregender zu gestalten, ist es dringend erforderlich zusätzliche Räumlichkeiten für Cafeteria und Freizeitgestaltung zu gewinnen. Derzeit sind allerdings die Raumkapazitäten ausgeschöpft, so dass nur über Baumaßnahmen Abhilfe geschaffen werden könnte, was der Schulträger im Augenblick allerdings nicht leisten kann. 

Was wir tun
Zur Umsetzung unseres Profils bieten wir neben dem lehrplangemäßen Unterricht nach der vorgeschriebenen Stundentafel zusätzlichen Förderunterricht, zahlreichen fachspezifischen Teilungsunterricht zur Bildung von kleinen und differenzierten Lerngruppen, Methodentraining sowie speziellen Unterricht zur Vermittlung von Arbeitstechniken.

Die Einrichtung eines über vier Jahre laufenden Kurses „Darstellendes Spiel“ fördert insbesondere die sprachlichen und personalen Kompetenzen bei den in diesen Bereichen vielfach defizitär ausgestatteten Schülern.

Konfliktlotsenausbildung, sozialpädagogische Förderstunden sowie die Installation von Schüler-Mediation sollen Konflikte und Ansätze von Gewalt zu minimieren helfen.

Mit der Berufsorientierungshilfe sucht die Schule nach Wegen, wie man den Schülerinnen und Schülern realistische, für sie erreichbare Berufsbilder interessant macht. Durch Berufs- und Interessensensibilisierung, durch zusätzliche Praktika in Ausbildungsbetrieben und durch Kontakte mit Handwerksmeistern und –betrieben sowie über Beratungen durch die Arbeitsagenturen und den Besuch von Berufsinformationszentren sind die ersten Schritte in diese Richtung unternommen.

Einen weiteren wichtigen Aspekt sehen wir in der Entwicklung einer intensiven Elternmitarbeit. Intensiviert werden soll auch die Arbeit der Theater- und Musikgruppen und die Durchführung von Arbeitsgemeinschaften.
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cids